Betrachtungen Herbst 2013

von Burkhard Mester am 5. November 2013

Wieder kündigt sich das Ende eines Jahres an. Wir stellen fest, wie sich die Natur verändert hat, wie sie sich auf den kommenden Winter vorbereitet. Auch für uns Menschen ist eine doch besondere Zeit innerhalb des Jahresangebrochen. So, wie wir merken, dass die Tage ein wenig dunkler  und kürzer sind, so kommen auch wir in besondere Stimmungen. Da gibt es auch zwei nebeneinanderstehende Verhaltensweisen. Viele stürzen sich voller Begeisterung in die Karnevalszeit mit ihren Vergnügungen und besonderen Reizen. Andere werden in dieser Zeit sehr still und beginnen darüber nachzudenken, was wohl in diesem Jahr besonders war und wie es um einen selbst steht. Zwei gegensätzliche Erleben. Problematisch wird es nur, wenn wir uns nur mit aller Kraft auf die eine Seite konzentrieren. Denn wie immer in unserem Leben geht es um Balance. Wir können uns nicht nur auf das Licht konzentrieren und die Schatten beiseite drängen, sie einfach ignorieren. Das geht wohl eine Zeit ganz gut, aber nach einigen Jahren melden sich dann körperliche Symptome und wir können auf den ersten Blick gar nicht feststellen, wo das wohl herkommet.

Oft nehmen wir uns ja zu Beginn eines Jahres so viel vor und stellen dann bald fest, da ist wieder nicht so viel davon umgesetzt worden. Besonders jetzt in dieser Jahreszeit kommen dann auch solche Themen wieder hoch. Gern möchte ich die Gelegenheit nutzen, einige davon anzusprechen.

  • Selbstachtung

    Wie geht es Ihnen, wenn Sie vor dem Spiegel stehen? Sehen Sie dann einen glücklichen Menschen, voller Selbstachtung und Wertschätzung  sich selbst gegenüber. Viele meiner Klienten schicke ich mit der Aufgabe nach Hause, sich mindestens dreimal am Tage am Spiegel in die Augen zu sehen und den Satz zu sagen: „Ich liebe mich so wie ich bin, von ganzem Herzen“. Viele lachen anfänglich darüber. Aber viele sind überhaupt nicht in der Lage das zu tun. Die aber, die das mindestens 21 Tage lang gemacht haben, berichten von den positiven Veränderungen in ihrem Leben. Zu welcher Gruppe von Menschen gehören Sie? Zu denen, die TUN, oder zu denen die lachen und eben nicht tun?
  • Wühlfühlen im eigenen Körper

    Fühlen Sie sich in Ihrem Körper wohl? Stimmt das Gewicht? Sind Sie mit allen Körperfunktionen zufrieden? Leben Sie gern in Ihrem Körper? Wenn nicht, woran liegt das wohl? Garantiert nicht am Außen. Denn unser Körper spiegelt nur unser Innenleben. Kann es sein, dass es da unbearbeitete Schatten gibt? Wie viel Diäten hat es wohl schon gegeben und am Ende war es wieder umsonst?
  • Stimmen meine Beziehungen

    Alles gut mit dem Partner, der Partnerin? Alles gut in der Familie? Wie läuft die Kommunikation in den Beziehungen? Gibt es heiße Eisen, über die man lieber nicht spricht. Einfach tot schweigt. Den Schatten wieder weit nach hinten drängt. Abe er ist trotzdem da. Er lässt sich nicht beseitigen in dem wir ihn ignorieren. Kann es sein, dass Sie sich über jeden Menschen und deren tun täglich aufregen? Das liegt nicht an dem Anderen. Das liegt an uns selbst, an der Resonanz in unserem Inneren. Und vor allen gilt hier, dass ich den Anderen nicht ändern kann. Keine Chance! Nur ich selbst kann mich ändern. Aber das ist ja bekanntlich so schwer.

Lassen Sie nicht zu, dass andere Ihr Leben bestimmen. Das müssen nicht unbedingt Menschen sein. Das können auch Meinungen, Lehren und Glaubenssätze sein, die wir oft unbewusst gespeichert haben. Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand! Fangen Sie damit an, gerade in dieser Zeit über vieles nachzudenken und vielleicht hören Sie auch wieder einmal auf Ihre innere Stimme. Die meint es gut mit Ihnen und würde Ihnen niemals etwas vorschlagen, was Ihnen schaden könnte. Aber passen Sie auf, dass nicht Ihr Ego dazwischen funkt. Denn das meint es nicht wirklich gut mit Ihnen.

Sollten Sie Hilfe bei diesen oder ähnlichen Themen benötigen, auf diesen Internetseiten gibt es noch mehr Informationen und Kontaktdaten: http://www.burkhardmester.de

und http://www.hypnose-zwickau.de

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